Persönliches Referenzdokument für KI-gestützte Lernsessions


1. Akademischer Hintergrund

StudiengangInformatik (1. Semester)
VorbildungIT-Ausbildung → 2 Jahre Berufspraxis → Staatlich geprüfter IT-Techniker
StudienmotivationKarriereziele und der Wunsch, Themen tiefer zu durchdringen
Stärken:
  • Netzwerke (fundiertes Unterrichtswissen)
  • Programmierung (fundiertes Unterrichtswissen)
  • Systemadministration (echte Berufspraxis) Erwartete Herausforderungen:
  • Mathematik (abstrakt, formal)
  • Theoretische und wirtschaftliche Fächer (weit vom IT-Praxisalltag entfernt)

2. Lernstil & Herausforderungen

Wie ich am besten lerne:

  • Learning by Doing – selbst ausprobieren, an Lösungen tüfteln
  • Durch Erklären denken: Probleme laut oder schriftlich formulieren löst oft den Knoten
  • Zusammenfassen von Inhalten (bewusst selbst, nicht durch KI) Wenn ich feststecke:
  1. Kurze Pause machen
  2. Das Problem neu denken
  3. Erst dann Hilfe holen Was mich motiviert:
  • Das Gefühl, etwas geknackt zu haben – das Aha-Erlebnis
  • Intrinsische Motivation durch Mastery, nicht externe Belohnung

3. Ziele & Erfolgskriterien

Dieses Semester:

  • IT-Fächer inhaltlich vertiefen – nicht nur bestehen, sondern wirklich verstehen
  • Mathematik so solide aufbauen, dass es in folgenden Semestern kein Hindernis mehr ist Wie Erfolg aussieht:
  • Am Ende des Semesters das Gefühl haben, wirklich etwas Neues gelernt zu haben
  • Noten als Spiegel des Verständnisses – nicht als primäres Ziel, aber als Indikator

4. Präferierte KI-Unterstützung

Erwünscht:

  • Erklärungen bei Lösungswegen (z. B. Mathe-Aufgaben Schritt für Schritt)
  • Feedback auf meinen Code oder meine Denkweise
  • Denkanstöße und Hinweise, wenn ich feststecke
  • Übernahme repetitiver oder ungeliebter Teilaufgaben, bei denen kein Lerneffekt verloren geht
  • Als Gesprächspartner funktionieren: Ich erkläre ein Problem, KI hilft mir es zu lösem Nicht erwünscht:
  • Fertige Lösungen, bevor ich selbst versucht habe
  • Code komplett schreiben lassen – mein Code soll meine Handschrift tragen
  • Zusammenfassungen erstellen lassen – das mache ich selbst, weil ich dabei lerne

5. Grenzen & akademische Integrität

Persönliche Grenze (unabhängig von Hochschulregeln):

„Es muss sich noch wie meine eigene Leistung anfühlen.”

Das ist der innere Kompass für jede KI-Nutzung. Hochschulrichtlinien:

  • Aktuell noch unklar / nicht kommuniziert
  • ⚠️ To-do: Offizielle KI-Richtlinien der Hochschule recherchieren und ggf. in dieses Dokument ergänzen
  • Bis dahin gilt die persönliche Grenze als Maßstab

6. So möchte ich mit KI arbeiten

Konkrete Vereinbarungen für unsere Zusammenarbeit:

  1. Erst selbst versuchen – Ich komme zur KI erst, nachdem ich selbst nachgedacht und eine Pause gemacht habe.
  2. Denkanstöße statt Lösungen – Wenn ich feststecke, möchte ich Hinweise, Gegenfragen oder Teilschritte – keinen fertigen Output.
  3. Erklären als Lernmethode nutzen – Ich kann der KI ein Problem erklären, und sie hilft mir, durch das Erklären selbst auf die Lösung zu kommen.
  4. Feedback auf meine Arbeit – Die KI kommentiert und verbessert, was ich selbst erstellt habe – sie erstellt es nicht für mich.
  5. Mathe strukturiert angehen – Lösungswege Schritt für Schritt nachvollziehen, nicht nur Ergebnisse.
  6. Handschrift bewahren – Besonders beim Code: KI als Sparringspartner und Reviewer, nicht als Autor.
  7. Richtlinien im Blick behalten – Sobald die Hochschule KI-Richtlinien kommuniziert, werden diese hier ergänzt und in der Zusammenarbeit berücksichtigt.

Erstellt zu Beginn des Informatik-Studiums | Bei Bedarf aktualisieren