.

Experimente


Experiment 1:

Spannungsmessung des Generatorausgangs bei ein und ausgesteckter Leitung

das heißt, die Leerlaufspannung () ist doppelt so groß, wie , die Spannung mit verbundener Leitung.

Begründung: Leistungsanpassung bei Belastung durch die Leitung (Hier weil )

Experiment 2:

Die Leitung bleibt nun am Generator angeschlossen, der Abschlusswiderstand wird entfernt und wieder angeschlossen.

Wir beobachten: die Spannung am Generator bleibt exakt gleich (konstant) Auch bei Verlängerung der Leitung bleibt die Klemmspannung am Generator konstant.

Aus den Experimenten folgt:

Die Leitung stellt die Last dar, nicht der Abschlusswiderstand (Hochfrequenzbetrachtung)

Schematische Darstellung der Anzeige des Oszilloskops


. Signallaufzeit ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals. Hier bei einer Leitungslänge von 100m.

Vergleich Lichtgeschwindigkeit im Vakuum

Verkürzungsfaktor


NVP (engl. nominal velocity of propagation)


Typische Werte für Netzwerkleitungen: 60% - 80%

Untersuchung der Signalreflexion bei Leerlauf und Kurzschluss der Leitung


Der Abschlusswiderstand ist entfernt worden. Das Signal wird am Leitungsende reflektiert. Da die eingespeiste Energie in der Leitungskapazität gespeichert und wieder abgegeben wird. Am Leitungsende addieren sich Generatorimpuls und Reflexionsimpuls, weil sie gleichphasig sind.

doppelte Spannung am Leitungsende

Kurzschluss am Leitungsende


.

Durch den Kurzschluss wird die Leitungskapazität wirkungslos

  • Strom im Leiter baut ein Magnetfeld auf, in dem die Impulsenergie gespeichert wird
  • Am Impulsende bricht das Magnetfeld ein es wird eine gegenpolige Spannung induziert, um den Strom weiter aufrecht zu erhalten

Bei Abschluss der Leitung mit Wellenwiderstand wird die eingespeiste Energie in in Wärme umgesetzt KEINE REFLEXION

Wellenwiderstand in Hochfrequenzbetrachtung


Dämpfung und Dämpfungsmaß


.

Leitungsdämpfung

mit

Spannungsdämpfung

Beispiele

Faktor1210201001000
01,5310132030
03620264060