Der DHCP-Server Konfiguriert beim Client:
- IP-Adresse
- Subnetzmaske
- DNS-Server
- Default Gateway
Per Default nimmt der Windows-Nameserver nur dynamische Einträge für Domänenmitglieder vor. Der Windows DHCP-Server nimmt keine DNS-Einträge vor. Diese Einstellungen können geändert werden! Der Windows Client trägt seinen FQDN/Hostname und seine IP selbst beim DNS ein.
Ausfallsichere DHCP Server
Normalerweise erstellt man zwei DHCP-Server in einem Netz und teilt den DHCP-Adressraum auf die beiden Server gleichmäßig auf. Seit Windows Server 2012 kann man aber eine Replikation zwischen DHCP-Servern einrichten.
Damit man so eine Replikation erstellen kann muss man min. zwei Member-Server zu einem AD hinzufügen.
Anschließend wird auf einem Server die Rolle DHCP-Server hinzugefügt. Nach der Installation muss man noch seinen DHCP-Dienst konfigurieren:
- Adressbereich
- Ausschlüsse, Verzögerungen, Lease Dauer
- Gateway
- Übergeordnete Domäne
- DNS-Server
Nun wird der zweite DHCP-Server eingerichtet. Es wird wieder die Rolle installiert, aber kein neuer Bereich festgelegt!
Man wählt den Bereich des ersten Servers aus und richtet ihn als Failover ein.
Dabei kommen folgend Begriffe vor: - Maximale Clientvorlaufzeit: Maximale Zeit um die der DHCP-Lease verlängert werden kann, als dem Failover System bekannt ist
- Modus:
- Lastenausgleich: Die Last der DHCP-Anfragen wird auf alle Server verteilt
- Hot Standby: Ein Server steht nur aktiv da im Fall das der andere ausfällt
- Interval für Zustands-Switchover: Zeit, nach der der DHCP Server in den Status “Partner Down” wechselt (Default 60min)