Schaltzeichen

Zustände des Flipflops

Setzen: führt zu Besteht bereits der Zustand am Ausgang, so bewirkt keine Änderung des Ausgangszustands.

Rücksetzen: führt zu bzw.
keine steuernde Wirkung.
Gleichzeitiges setzen on ist i. d. R. in Abhängigkeit der Flipflop-Art verboten.
Der Zustand stellt den Speicherstand des Flipflops dar.

Beispiel: Flipflop speichert den Wert

Aufbau eines Flipflops mit NOR-Gliedern

00XXSpeicherfall
0101Setzen
1010Rücksetzen
1100Verboten
$e_1 e_2 q_2^m q_1^m
00
0101
1010
1100
: aktueller Ausgangszustand
: vorhergehender Ausgangszustand

Aufbau eines Flipflops mit NAND-Gliedern

e2​e1e1​q2q2​q1q1​
0000verbotener Zustand
0110Rücksetzten
1001Setzen
11q2m−1q2m−1​q1m−1q1m−1​Speicherzustand

e2​e1e1​q2mq2m​q1mq1m​
00q2m−1q2m−1​q1m−1q1m−1​Speicherzustand
0101Setzen
1010Rücksetzen
1100verbotener Zustand
.

Statische und dynamische Eingänge

statische Eingänge

Ansprache auf den Zustand am Eingang

dynamische Eingänge

Ansprache auf Zustandsänderung am Eingang

.

Darstellung von verknüpften Eingängen eines Flipflops

.

Abhängigkeitsnotation

.

Auszug aus der Buchstabenkennzeichnung

C Steuerung G UND N Negation R Rücksetzen S Setzen V ODER

Taktflankensteuerung

  • Mit der Taktflankensteuerung können die FF synchron geschaltet werden, wodurch die Störfälligkeit einer Schaltung verringert wird. (Siehe Zeitablauf Diagramm der Taktflankensteuerung)
  • TF-Steuerung wird durch Impulsglieder realisiert